Über uns

#voiceit (Voice it!) ist eine Initiative, die sich gegen Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt innerhalb des Opern- und Klassikbetriebs wendet und für eine Kultur der Würde, des Respekts und der Gerechtigkeit eintritt.


Alles begann mit den Veröffentlichungen des Tiroler Internet-Publizisten Markus Wilhelm über die „unfassbaren Zustände bei den Tiroler Festspielen in Erl“ im Februar 2018.


Es folgte ein Video-Aufruf der Sängerin Elisabeth Kulman an alle betroffenen KünstlerInnen von Erl, sich als Zeugen zu melden. „Zuschauen und schweigen ist out.“

Quelle: What’s Opera Doc

In einem viel beachteten Offenen Brief, der international Wellen schlug, schrieben fünf Ex-Erler Künstlerinnen an den Präsidenten der dortigen Festspiele:

Der Offene Brief vom 25. Juli 2018

Die Medien, nicht nur in Österreich, berichteten ausführlich über den so mutigen Schritt dieser Frauen. In der Hauptnachrichtensendung des ORF sprachen Julia Oesch und Mona Somm über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Erl.

Die Sängerinnen Mona Somm und Julia Oesch in der ZIB2

Eine der Folgen war, dass Gustav Kuhn umgehend als künstlerischer Leiter der Festspiele abberufen wurde, eine andere, dass sich immer mehr betroffene Frauen meldeten und zu dieser mutigen Initiativgruppe hinzugesellten.


Wenig später traten auch Männer, die als Künstler oder Mitarbeiter in Erl tätig waren, mit einer Solidaritätserklärung an die Öffentlichkeit:

Die Solidaritätserklärung der Männer vom September 2018

Als Beispiel für die vielfältige und anhaltende nationale wie internationale Berichterstattung (vom Provinzblatt bis zur New York Times) über die „Causa Kuhn“ sei hier die ausführliche Hintergrundstory im Nachrichtenmagazin Profil vom 20.9.2018 mit Statements einiger der ProtagonistInnen empfohlen.


Anlässlich eines Treffens einiger AktivistInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz Anfang 2019 in München ist auch ein Video entstanden.

Quelle: What’s Opera Doc

Vier ehemalige Sängerinnen bei den Tiroler Festspielen in Erl erzählen, wie sie es geschafft haben, ihr Schweigen über die dortigen Zustände zu brechen, und bieten Kolleginnen, die es ihnen gleichtun wollen, ihre Hilfe an.


Wie es bei uns weitergeht, berichten wir regelmäßig unter News.